Ein DIN-A4-Blatt war das wohl am meisten studierte Objekt an diesem Vormittag. Denn darauf waren die Paarungen festgehalten, die darüber entscheiden sollten, wer sich nach drei Durchgängen zu je 45 Minuten mit jeweils wechselnden Partnern inoffizieller Mixed-Meister des TC Hambühren nennen durfte. Ursel und Kurt Beier hatten es auf sich genommen, dies sensible Stück Papier zu entwerfen. Mit viel Fingerspitzengefühl war es ihnen gelungen, die Paarungen so zusammenzustellen, dass es in fast allen Fällen zu ausgeglichenen Begegnungen kam. Und da sich die gleiche Anzahl an weiblichen und männlichen Teilnehmern gemeldet hatte, musste diesmal keiner der Herren im Röckchen antreten.
Wilfried Rosendorf hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass er sich besonders freue, so viele neue Mitglieder begrüßen zu können. Nachdem mit einem Gläschen Sekt, Orangensaft oder Bier auf ein gutes Gelingen angestoßen worden war, brach die Sonne durch die Wolkendecke und leitete einen Tag wie aus dem Bilderbuch ein. Für das leibliche Wohl hatten die Teilnehmer selbst gesorgt. Die "Kleinigkeiten" summierten sich zu einem Buffet, das in seiner Vielseitigkeit keine Wünsche offen ließ. Ein besonderes Lob gilt auch diesmal Manfred Schumann, der es sich trotz Schmerzen im Knie nicht nehmen ließ, uns Rühreier mit Speck und kleinen Würstchen zu braten. Wie selbstverständlich stand er hinter dem Zapfhahn und nahm die Bestellungen der durstigen Teilnehmer entgegen. Erwähnt werden soll auch, dass Ursel R. und Ulrike D. in ihrem Garten fündig geworden waren und mit bunten Blumensträußen zur Tischdekoration beitrugen.
Doch nun zum sportlichen Geschehen. Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Begegnungen sportlich fair ausgetragen. Wenn es zu Diskussionen über den Punktestand kam, lag das eher an der Vergesslichkeit als am bösen Willen (Steht es nun 3:4 bei 30:40 oder doch erst 30:30 bei 2:3?). Das wurde unter den vier Teilnehmern ausdiskutiert und weiter ging es mit einem Lächeln. Bereits kurz nach den letzten Ballwechseln stand das vorläufige amtliche Endergebnis - auch ohne Hilfe eines Computers - fest. Bei den Damen setzte sich Ewa Schmirgalski - übrigens in einem reizenden schwarz-gelben Tennisdress - vor Irmi Hundt und Bärbel Meier durch, im Fernduell der Herren konnte sich überraschend Wilfried Rosendorf mit einem Punkt gegenüber Bernd Güllert behaupten. Dritter wurde hier Hubert Englisch.
Damit waren zwar die offiziellen Wettkampfspiele abgeschlossen, nicht jedoch der gemütliche Teil eines gelungenen Pfingstsonntags. Entspannt sonnte man sich in der 1. Reihe, beobachtete das Geschehen auf der roten Asche (einige Unentwegte hatten immer noch nicht genug) oder traf schon Verabredungen für die nächsten Tage.
Die Fotos zeigen Manfred Schumann, Wilfried Rosendorf, Hubert Englisch, Bernd Güllert, Bärbel Meier, Irmi Hundt und Ewa Schmirgalski
Text : Wilfried Rosendorf