Und es soll Sommer werden . . .

Geradezu beschwörend hatte der Festausschuss das als Motto für unser diesjähriges Sommerfest gewählt, angesichts der vorherrschenden Wetterlage in diesem „Sommer“ ein verständlicher Wunsch. Doch als um 15.00 Uhr der Startschuss für das Schleifchenturnier hätte fallen sollen, jagten dunkle Wolken über die Anlage, sintflutartige Regenfälle verwandelten die Plätze in eine Seenlandschaft. Das geplante Turnier schien undurchführbar, zu sehr hatten sich die Plätze vollgesogen. Dabei hatte sich der Festausschuss, insbesondere Nathalie und Marcus Frönd, große Mühe gegeben. Bunte Bänder und Luftballons säumten den Weg zum Clubheim, auf den Tischen standen leuchtende Sonnenblumensträuße, sogar eine Hüpfburg für die Kleinen war organisiert. Das sollte alles vergebens sein? Nein, so leicht lassen sich Tennisspieler von widrigen Bedingungen nicht unterkriegen. Wir folgten dem Rat unseres Vorsitzenden und labten uns zunächst am ausgezeichneten Kuchenbuffet. Als danach immer noch nicht ans Spielen zu denken war, fanden sich Kartenspielrunden zusammen oder man klönte einfach nur in lockerer Runde.

Endlich! Gegen 17.00 Uhr waren zwei Plätze so weit abgetrocknet, dass sie bespielt werden konnten. Es wäre auch zu schade gewesen, wenn das Schleifchenturnier nicht hätte durchgeführt  werden können. Vor allem die Spielerinnen beeindruckten mit farbenfrohen Trikots -  natürlich auch mit gelungenen Schlägen. Bis in die Dunkelheit hinein wurden Doppel in allen Variationen gespielt. Auch wenn am Ende kein Turniersieger ermittelt werden konnte, hat es doch allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.

Hinterher saß man noch lange unter dem Vordach zusammen, diskutierte die Kapriolen des Sommerwetters, bediente sich am reich bestückten Buffet und trank dazu den Renner der Saison „Aperol-Spritz“. Frau Gerdi Berlin am Zapfhahn hatte ebenfalls reichlich zu tun, um den Wünschen der vorwiegend Bier trinkenden Herren gerecht zu werden. Es war wieder ein gelungenes Sommerfest!

 

Text: Wilfried Rosendorf